Heiraten klein und fein liegt voll im Trend

 

Im Vordergrund jeder Hochzeit steht die Liebe. Das spiegelt sich immer mehr auch in den Feierlichkeiten wieder. Statt sich zwischen einer standesamtlichen oder kirchlichen Trauung zu entscheiden, wählen immer mehr Pärchen eine freie Trauung, da diese noch sehr viel persönlicher gestaltet werden kann. So kann der Redner beispielsweise sehr individuell auf den bisherigen Lebensweg des Pärchens eingehen und auch außergewöhnliche Musik ist erlaubt.

Vor Beginn der Trauung sollen sich die Angehörigen nicht mehr, wie früher traditionell, für eine Seite entscheiden, sondern nur noch für einen Platz. Denn an diesem besonderen Tag wachsen zwei Familien zu einer zusammen. Statt einer riesigen und pompösen Feier mit hunderten Gästen liegt der Trend mittlerweile beim Micro-Wedding, einer sehr kleinen und intimen Gästezahl. Also werden statt massenhaft entfernter Verwandtschaft nur die Menschen eingeladen, die wirklich zählen. So finden bei der Feier danach alle Gäste gemeinsam an einer langen Tafel Platz statt an runden Einzeltischen separiert zu werden. Außerdem kann die Feier dann mit ganz viel Liebe zum Detail gestaltet werden. Klein, aber fein.

Wer es noch intimer mag, kann als sogenannte Elopement-Hochzeit den besonderen Augenblick auch nur in Zweisamkeit genießen. So kann man sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren: auf die Liebe zueinander. Für Außenstehende vielleicht nicht immer nachvollziehbar, warum manche Paare an diesem besonderen Tag ganz unter sich bleiben möchten. Aber es muss sich letztendlich nur für euch richtig anfühlen. Und ganz auf die große Feier mit der Familie und den Freunden muss nicht verzichtet werden, sie kann auch später zum Beispiel als gemütliche Gartenparty noch nachgeholt werden.

Laut einer Studie soll aber ganz im Gegensatz dazu ein anderer Trend sein, dass noch nicht einmal mehr die Flitterwochen in trauter Zweisamkeit verbracht werden. Denn immer mehr Paare entscheiden sich dazu, ihre Freunde in den Urlaub nach dem Ja-Wort mitzunehmen. Dann setzen sich die englischen Begriffe „Honeymoon“ (Flitterwochen) und „Buddy“ (Freund) zu Buddymoon zusammen. Freunde begleiten uns durch jede Lebenslage, warum also nicht auch in die Flitterwochen. Nicht jedermanns Sache, aber neben dem Spaß mit den Freunden wird dennoch auch Zeit für Zweisamkeit und Romantik bleiben.

Liebe ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Clemens Brentano)

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